Was ist der Unterschied zwischen „normalem“ Coaching und „agilem“ Coaching?

Die Antwort ist nicht ganz so einfach: Ist ein agiler Coach eher ein Coach, der auch Feldwissen weitergibt und Methoden lehrt, oder wird ein Mindset-Change bei Einzelnen und in Organisationen systemisch unterstützt? Meist ist ein agiler Coach beides, denn das Eine ist oft ohne das Andere nicht möglich. Das heißt für mich als Coach, dass meine Rolle pendelt zwischen Informantin, Input-Geberin, strategische Unterstützerin, Beobachterin aus methodischer Perspektive und je nach Aufgabe aber systemisch vorgehe, indem ich hilfreiche Fragen stelle, kurz mit Ihnen zusammen reflektiere, ob Sie „schon“ agil sind und/oder „noch“ agil sind, welche Stärken Sie mitbringen und was an skills Sie weiterentwickeln wollen.

Unumgänglich ist bei agilem Coaching die Frage wie „Servant Leadership“ in der Organisation wirklich gelebt wird, genauso wie die Frage, wie „Agilität“ in der Organisation verstanden wird, ob „nur“ Agilität auf dem Etikett fsteht, aber alte Strukturen drin sind und ebenso, wie „offen“ und „ehrlich“ denn mit „Fehlern“ umgegangen wird. Denn Agilität fördert auf ganz spezifische Art und Weise eine Offenheit, die erlaubt aus Fehlern zu lernen.

coaching: effizient und empathisch

Auf Augenhöhe mit den Teilnehmern. Prozessorientiert, zielorientiert und ressourcenorientiert.

Agiles Coaching ist für mich also eine spezielle Form des Leadership-Coachings, das Organisationsentwicklung in besonderer Art mit in den Blick nimmt, und eine neue/andere Haltung als traditionelles Projektmanagement fördert. Es ist aber auch eine spezielle Form des Fachkräfte-Coachings, denn diese werden bei Agilität auf ganz spezifische Art und Weise ermutigt und gefördert, ihren Beitrag zur Wertschöpfung der Organisation zu leisten – nämlich selbstorganisiert, inkrementell und auf hohem Qualitätsniveau.

Die wichtigsten Punkte zu Agilität und agiler Transformation, finden Sie hier.
Agilität: nur der nächste Change des Change des Change?)

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