Fallberatungen sind eine Form, in kurzer Zeit mit Hilfe von Außenperspektiven Lösungsansätze für berufliche und persönliche Probleme zu finden. Ursprünglich in sozialen Arbeitsfeldern als kollegiale Fallberatung während Intervisionen entwickelt, haben sich diese Formate auch in wirtschaftlichen Kontexten bewährt.

Wäre nicht auch eine Fallberatung ein „Nugget“?

Aus zeitlicher Perspektive könnte man Fallberatungen auch als „Nugget“ sehen. Von 30, 60 bis 90 Minuten ist alles möglich. Nur hier würde ich keinen inhaltlichen Input geben, sondern einen Prozess strukturieren. Es wäre also eine besondere Form der Moderation, bzw eine besondere Form, Feedbacks in einer Gruppe anzuleiten. Fallberatungen können in Profit- und Non-Profit Organisationen sinnvoll sein, wenn ein Problem strukturiert in einer Gruppe besprochen werden sollte.

coaching: effizient und zielgruppengerecht

Auf Augenhöhe mit den Teilnehmern. Prozessorientiert, zielorientiert und ressourcenorientiert.
Specials: Agil und Interkulturell

Ich biete zusätzlich auch interkulturelle und agile Fallberatungen an. Der Auftrag entscheidet, ob ich lediglich einen Prozess strukturiere, oder aber auch Impulse gebe. Gerade bei interkulturellen und agilen Kontexten verläuft die Lösungsfindung oft kontra-intuitiv für diejenigen, die in der Situation involviert sind. Wenn also beispielsweise ein Klient/eine Klientin berichtet: „ein indischer Mitarbeiter grüßt nicht, wenn er/sie einen Raum betritt und diese Verhalten löst Ärger aus“, kann ich bei der Bearbeitung darauf verweisen, dass es in Indien andere Höflichkeitskonzepte gibt, und mit den Fallgebern einen Weg finden, wie alle Seiten aufeinander zugehen und von einander lernen können. Oder wenn in einer Organisation Agilität umgesetzt wird und Dinge nicht klappen, kann ich darauf eingehen, ob es eine Lücke zwischen dem „agilen Ideal“, wie es „eigentlich“ gemeint war, und dem, was tatsächlich passiert gibt, und gemeinsam mit den Fallgebern, die nächsten Schritte entwickeln.

Wenn Fallberatungen so wenig Zeit brauchen, muss ich dann trotzdem anreisen?

Meiner Erfahrung nach funktionieren Fallberatungen auch virtuell sehr gut, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört nicht nur die technische Seite, sondern auch, dass die TN bereit sind, sich aktiv einzubringen und über ausreichend Vorkenntnisse verfügen. (Mithören und parallel Arbeiten ist eher unfruchtbar :-), auch wenn es häufig so praktiziert wird.)